am ende der nacht

Am Ende der Nacht

im zwielicht meiner gedanken –
stille
im dickicht meiner gefühle –
unruhe

an einem kalten herbsttag
früh um vier aufwachen –
allein
& den schlaf nicht wiederfinden
zwischen dämmerung und morgen
& gefangen sein im nebel
der fliehenden träume

wolken ziehen weiter ihre bahn
am dunklen regenhimmel
& ein tag wird nicht zuende geboren
wie meine phantasien

des zwielichts
der stille
der unruhe

ms – 11.10.1979

susanne o. gewidmet